Bibellieferungen

Bibellieferungen in Anrainerstaaten der Ukraine

Sonderprojekt Ukraine

Ukraine: 700.000 Bibeln für Kriegsflüchtlinge 

Zerstörte Häuser, Panzer und große Flüchtlingsströme – seit dem 24. Februar 2022 beschäftigen uns diese Bilder täglich. Es herrscht Krieg in der Ukraine und von Tag zu Tag werden höhere Flüchtlingszahlen gemeldet. Mehr als 5 Millionen Menschen, überwiegend Frauen und Kinder, haben das Land bereits verlassen. Sie sind auf der Suche nach Schutz, allen voran in den Nachbarländern der Ukraine.

Angesichts der dramatischen Situation erhalten wir zahlreiche Anfragen nach ukrainischen Bibeln. Viele Menschen wollen helfen, indem sie spenden, Hilfspakete packen oder persönlich zu Hilfseinsätzen in Flüchtlings- und Auffanglager fahren. 

Unser Anliegen ist, dass die Flüchtlinge neben der materiellen Hilfe auch mit der rettenden Botschaft des Evangeliums erreicht werden. Deshalb möchten wir Sie über zwei besondere Projekte informieren.

440.000 ukrainische Gideon-Taschenbibeln 
Für die Gideons in Deutschland und den Anrainerstaaten der Ukraine haben wir in zwei Auflagen insgesamt 440.000 ukrainische Gideon-Bibeln bestellt. Sie werden den Gideons in den verschiedenen Ländern zur Weitergabe an die Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Folgende Länder werden die Bibeln erhalten: 

Polen = 75.000 | Ungarn = 26.000 | Rumänien = 40.000 | Moldawien = 50.000 | Tschechien = 14.000 | Slowakei = 13.000 | Deutschland = 60.300 | Finnland = 700 | Norwegen = 4.000 | Estland = 13.300 | Italien = 20.000 | Bulgarien = 15.000

Die übrigen Bibeln werden in den nächsten Wochen nach Bedarf auf die verschiedenen Länder aufgeteilt.

Die Finanzierung dieser Bibeln übersteigt die Möglichkeiten der Geschwister vor Ort. Deshalb wollen wir als deutscher Gideonbund gemeinsam mit unseren Freunden die Kosten für diese Bibeln übernehmen. 

Mehr als 290.000 ukrainische Taschenbibeln (ohne Gideon-Logo) 

Als Sonderaktion haben wir zusätzlich den Druck ukrainischer Taschenbibeln ohne Gideon-Logo in Auftrag gegeben. Diese Bibeln stellen wir Missionswerken mit Schwerpunkt Osteuropa zur Verfügung sowie Hilfsorganisationen und Gemeinden, die Gottes Wort im Rahmen von Hilfsaktionen und Einsätzen an Flüchtlinge weitergeben. 

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und Gebete.

Spenden-Zielland Nigeria

Nigeria ist eine Bundesrepublik mit 36 Staaten in Westafrika. Viele Ethnien sind hier zuhause und mit über 211 Millionen Einwohnern ist Nigeria der bevölkerungsreichste Staat des Kontinents. Etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung gehört dem Islam an.

Obwohl das Land über großen Rohstoffreichtum verfügt, bleiben die meisten Menschen arm. Korruption und Günstlingswirtschaft verhindern jede soziale und wirtschaftliche Entwicklung. So sind z. B. bis heute nahezu 60 % der ländlichen Bevölkerung an kein Stromnetz angebunden.

Dieses Jahr ist Nigeria unser Spenden-Zielland. Wir wollen die nigerianischen Gideons und Gideon-Ehefrauen bewusst in unseren Fokus stellen und sie mit Finanzen und Gebet unterstützen.

Alle Spenden, die im mit dem Vermerk “Nigeria” bei uns eingehen, werden dazu verwendet, Bibeln für Nigeria zu drucken. Nigeria braucht Gottes Wort!

Zweierschaften

Damit neue Mitglieder sich im Gideonbund schnell zurechtfinden, organisieren wir Zweierschaften. Das Prinzip, das dahinter steht, ist denkbar einfach: Altgediente begleiten die Neuzugänge bei ihren ersten Schritten im Gideonbund und lassen sie an ihren Erfahrungen teilhaben. Sie helfen ihnen, manche Herausforderung zu meistern und stehen Rede und Antwort bei aufkommenden Fragen. Derart unterstützt, lernen die neuen Mitglieder unsere Gemeinschaft in all ihren Facetten kennen.

Gebetstreffen

Spenden-Zielland Indien

Die Republik Indien liegt in Südasien. Bevor es 1949 zur Gründung der größten modernen Demokratie kam, unterstand das Land der britischen Kolonialmacht (1858-1947).

Das Christentum blickt in Indien auf eine lange Tradition zurück. Schon 52 n. Chr. soll der Apostel Thomas die ersten Gemeinden in Indien gegründet haben. Spätestens ab dem 2.-3. Jahrhundert gibt es historische Zeugen für christliches Lebens im Südwesten des Landes. Die ersten Gläubigen gehörten zur syrischen Kirche und verwendeten in ihrer Liturgie einen aramäischen Dialekt. Durch Kontakte mit europäischen Handelsreisenden in der Frühen Neuzeit wandelte sich das Bild allmählich und heute ist das ganze Spektrum an Konfessionen in Indien vertreten.

Die indischen Gideon-Mitglieder leben unter erschwerten Bedingungen. Denn obwohl Christen seit nahezu 2.000 Jahren in Indien leben, werden sie gesellschaftlich zunehmend ausgegrenzt und benachteiligt. Dennoch sind sie nicht mutlos und gehen ihrem Auftrag, die gute Nachricht von Jesus Christus weiterzuerzählen, engagiert nach. Das Budget für ihre Arbeit können die indischen Gideon-Mitglieder zu circa 20% selbst decken, darüber hinaus sind sie auf unsere Unterstützung angewiesen.

Spenden-Zielland Die Philippinen

Unser Spendenziel-Land für 2019 waren die Philippinen. Das bevölkerungsreiche Land zählt über 100 Millionen Einwohner. Davon sind 35 Millionen unter 14 Jahren. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt in Armut und kann sich keine Bibel leisten. Selbst viele Christen besitzen wegen ihrer finanziellen Not keine eigene Bibel. Die Philippinen wurden in der letzten Zeit von einigen Krisen erschüttert: Ende 2018 war es der Supertaifun „Mangkhut“, Anfang 2019 ein Bombenanschlag von einer islamistischen Terrorgruppe. Diese Ereignisse bringen die Filipinos ins Nachdenken. Ein Mann, der in seiner Notunterkunft eine Bibel bekam und sein Leben Jesus übergab, sagte: „Das ist wahre Speise! Anderes, das wir bekommen, hält zwei Tage oder vielleicht eine Woche, aber dies hier hält ein Leben lang!“

Spenden-Zielland Brasilien

Unser Spendenziel-Land für 2020 ist Brasilien. Es ist mit über 200 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Lateinamerikas. In Brasilien gibt es große Unterschiede zwischen Arm und Reich: Jeder vierte Brasilianer lebt von weniger als 5,50 $ pro Tag und zählt damit als extrem arm. Von extremer Armut sind vor allem Kinder und Jugendliche betroffen, es gibt viele Straßenkinder. Zu dem Problem der Armut kommen Drogen- und Bandenkriminalität hinzu. Obwohl die Zahl der Morde in den letzten Jahren rückläufig war, zählt Brasilien mit über 50.000 Tötungsdelikten pro Jahr immer noch zu den gewalttätigsten Ländern der Welt. Trotz dieser Herausforderungen lassen sich die brasilianischen Gideons nicht entmutigen. Sie begegnen der Gewalt mit der „Guten Botschaft“, der Liebe Gottes in Form von Bibeln. Dabei treffen sie auf große Offenheit: Die Brasilianer nehmen Gottes Wort gerne an. Es gibt viele Möglichkeiten die „Gute Botschaft“ unter das Volk zu bringen. Im letzten Jahr durften die Gideons in Brasilien über 5 Millionen Bibeln weitergeben. 65% der Bibeln können selbst finanziert werden – für den Rest sind sie auf Unterstützung angewiesen.

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Vorträge

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